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Frostschutz für die Mülltonne
Feuchter Inhalt von Mülltonnen friert bei frostigen Temperaturen an den Innenwänden oder am Boden fest. Dann nützt bei der Leerung in die Müllwagen kein noch so starkes Rütteln: Die Mülltonne bleibt ungeleert. In solchen Fällen empfiehlt die Stadtreinigung Hamburg, die Abfälle, die bis zum nächsten Abfuhrtermin anfallen, in den Weißen Sack der Stadtreinigung Hamburg zu füllen und am Abfuhrtag an den Fahrbahnrand zu stellen. Der Weiße Sack fasst 100 Liter, kostet € 3,-- und ist in vielen Budnikowsky-Filialen und auf allen Recyclinghöfen erhältlich.
Ist der Inhalt der Gefäße erst einmal festgefroren, sind die Mitarbeiter der Stadtreinigung machtlos. Wegen der straffen Tourenpläne haben sie nicht die Möglichkeit, die festgefrorenen Abfälle in zeitraubender Arbeit vom Behälter zu lösen. Die Folge wären ungeleerte Müllgefäße an anderer Stelle. Eine Nachleerung zu einem späteren Zeitpunkt ist nicht möglich. Die „Verordnung über die Benutzung von Abfallentsorgungseinrichtungen (AbfBenVO)“ schreibt vor, dass die Abfälle „... so in die Abfallbehälter einzubringen (sind), dass das Leeren nicht erschwert oder verhindert wird.“
Ein Festfrieren des Inhaltes lässt sich bei mäßigem Frost mit einfachen Hilfsmitteln leicht vermeiden:
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Der Inhalt der Gefäße sollte nie gepresst werden.
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Feuchte oder nasse Abfälle möglichst gar nicht oder aber locker in Zeitungspapier gewickelt in die Tonne füllen.
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Einige Zweige, etwas Pappe oder ein paar Blätter zerknülltes Zeitungspapier auf dem Boden der Gefäße wirken Wunder.
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Am besten ist ein frostsicherer Standplatz für die Mülltonne, z.B. in der Garage oder im Keller.
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