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Altpapier: Gratis CO2 einsparen
Ziel der Recycling-Offensive 2011 ist es, möglichst allen Hamburger Haushalten die getrennte Sammlung von Wertstoffen zu attraktiven Konditionen zu ermöglichen. Angesichts eines durchschnittlichen Pro-Kopf-Verbrauchs von über 230 Kilogramm Papier in Deutschland wird im gesamten Stadtgebiet die blaue Papiertonne als Regeltonne eingeführt.
Blaue Papiertonne bestellen und Restmüll reduzieren
Kein weites und mühsames Schleppen mehr, keine Fahrten zum Altpapier-Container oder Recyclinghof. Wie Sie am schnellsten an eine blaue Papiertonne vor Ihrer Haustür gelangen, erfahren Sie hier: Bestellung blaue Papiertonne. Wenn Sie Mieter sind, sprechen Sie am besten schnell Ihren Vermieter an und bitten Sie ihn, die blaue Papiertonne zu bestellen. Helfen Sie mit, durch konsequentes Trennen noch mehr Papier umweltgerecht zu recyceln.
Das gehört in die Altpapiertonne:![]()
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- Briefumschläge, Notizzettel
- Zeitungen, Zeitschriften, Schulhefte, Bücher, Prospekte, Kataloge
- Kartons, Schachteln, Papiertüten, Geschenkpapier, Wellpappe
- Zigarettenschachteln ohne Silberfolie und Kunststoffhülle
- alle Verpackungen aus Papier und Pappe
... und das nicht:
- Plastiktüten (Bitte Altpapier nicht in Plastiktüten verpackt einwerfen) (gelbe Hamburger Wertstofftonne/-sack)
- Saft- und Milchkartons (gelbe Hamburger Wertstofftonne/-sack)
- Geschenkfolie (graue Restmülltonne)
- Geschenkband (graue Restmülltonne)
- Styropor aus Verpackungen (gelbe Hamburger Wertstofftonne/-sack)
- Alufolie (gelbe Hamburger Wertstofftonne/-sack)
- Tapeten (graue Restmülltonne)
Eine gesonderte Gebühr wird für die blaue Papiertonne nicht berechnet. Gebühren werden nur für die von Ihnen gewünschten Extraleistungen erhoben. Hierzu zählen zusätzliche Leerungen (regelhaft: 4-wöchentlich) und der Transportservice (regelhaft: Eigentransport). Die blaue Papiertonne wird seit dem 1. Januar 2011 im gesamten Stadtgebiet als Regeltonne eingeführt. Eine Ausnahme hiervon besteht nur, wenn die örtlichen Entsorgungsverhältnisse einem Anschluss an die haushaltsnahe Altpapiersammlung entgegenstehen. In der Regel ist dies der Fall, wenn kein ausreichender Standplatz für Altpapier- und andere Abfallbehälter auf dem anzuschließenden Grundstück vorhanden ist und auch nicht mit zumutbarem Aufwand geschaffen werden kann.
Die bestehenden öffentlichen Containerstandorte bleiben erhalten. Durch die Sammlung von Altpapier in Hamburg (2011 angepeilt: 96.000 Tonnen) lassen sich rund 170.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid (CO2) pro Jahr sparen. Finanziell profitieren alle Hamburger Haushalte von der Papiertonne, die ihre graue Restmülltonne – und damit ihren Geldbeutel – entlasten wollen. Wer also Altpapier nicht mit dem Restmüll, sondern konsequent und bequem in der blauen Papiertonne entsorgt, schont neben der Umwelt auch seinen eigenes Konto.
Bedarf an Papier weiterhin ungebrochen hoch
Rund 230 Kilogramm verbraucht jeder Deutsche pro Jahr. Allein die Universität Hamburg beziffert ihren jährlichen Verbrauch auf 45 Millionen Blatt Kopier- und Druckpapier – zumeist weißes Frischfaserpapier. Um lediglich den Papierbedarf dieser Universität für ein Jahr zu decken, müssten 4.500 Bäume gefällt werden, die etwa 18 Meter hoch sind und einen Stammumfang von 50 Zentimetern haben. Durch das Recycling von Altpapier können gegenüber der Neuherstellung über 50 Prozent Strom und Wasser sowie 100 Prozent Holz eingespart werden. Zum Vergleich hier exemplarisch die Mengen, die benötigt werden, um 500 Blatt Papier herzustellen, was einem handelsüblichen Paket Drucker- oder Kopierpapier entspricht:
| Recyclingpapier | 10,5 Kilowattstunden Energie | 51,1 Liter Wasser | 2,8 Kilogramm Holz |
| Frischfaserpapier | 26,8 Kilowattstunden Energie | 103,2 Liter Wasser | 7,5 Kilogramm Holz |
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